Bad Hersfelder Stadtverordnete beschließen Änderung des Bebauungsplanes – Nachbesserung möglich

„Baufenster“ im Schilde-Park zu klein?

Bad Hersfeld. Im Bad Hersfelder Schilde-Park soll es künftig nicht nur pflegeintensive grüne Landschaften geben, sondern auch Platz für drei Stadtvillen sowie möglicherweise für eine Kindertagesstätte und den Neubau eines Hotels.

Die dafür erforderliche Änderung des Bebauungsplanes wurde von der Stadtverordnetenversammlung mit den Stimmen der Fraktion SPD, Grüne und FWG sowie denen der FDP beschlossen. Gleichzeitig wurde damit auch Baurecht für den geplanten Neubau der Hersfelder Zeitung neben der Veranstaltungshalle geschaffen.

Die Enthaltungen bei der Neuen Bürgerliste NBL sowie die Gegenstimmen vom Rest der Parlamentarier bedeuteten zwar keine Ablehnung im Grundsatz, waren jedoch Ausdruck der Kritik an der Größe des „Baufensters“ für das Hotel oder ein ähnlich gut passendes Vorhaben.

Die zunächst einmal vorgesehen 1200 Quadratmeter scheinen einigen Stadtverordneten zu klein gedacht. Die Versicherung, dass das „Baufenster“ bei Bedarf durch eine erneute Änderung des Bebauungsplanes vergrößert werden kann, überzeugte auf Seite der Kritiker nur die Liberalen. Roland Luley (SPD) machte zudem geltend, dass eine weitergehende Bebauung im Park nicht den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung entspreche. „Wir können nachträglich nicht etwas anderes beschließen als das, was damals verhandelt wurde“, machte Luley deutlich.

Von Karl Schönholtz

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