Neubaugebiet mit rund 70 Grundstücken soll auf dem Frauenberg entwickelt werden

Bauen mit Weitblick

Ein schönes Plätzchen: Dort, wo jetzt noch Wiesen und Felder sind, sollen bis zu 70 Baugrundstücke entwickelt werden. Unser Bild ist am Ende des Lappenlieds entstanden und zeigt den Blick auf das geplante Neubaugebiet und die Häuser Am Schieferstein. Foto: Struthoff

Bad Hersfeld. Gute Nachricht für alle Häuslebauer: Auf dem Bad Hersfelder Frauenberg soll ein Neubaugebiet mit rund 70 Grundstücken entwickelt werden. „Die Nachfrage nach Baugrund ist immens“, sagte Bürgermeister Thomas Fehling der Hersfelder Zeitung. In den vergangenen Jahren habe die Stadt allerdings ganz bewusst keine Neubaugebiete erschlossen, um statt dessen die vorhandenen Baulücken in der Kernstadt und den Ortsteilen zu schließen.

Nun aber reagiere man auf die große Nachfrage spezielle von jungen Familien nach Grundstücken. Das Neubaugebiet „Am Schieferstein“ (rote Fläche in der Grafik unten), das an die gleichnamige Straße auf dem Frauenberg sowie die Eisenbergstraße und Lappenlied angrenzt, ist das letzte im Flächennutzungsplan als Bauland ausgewiesene Areal im Stadtgebiet. Es soll in zwei Schritten erschlossen werden.

Die Verhandlungen mit den Eigentümern der Grundstücke waren langwierig, weil mehrere verzweigte Erbengemeinschaften daran beteiligt waren. „Das war ein ganzes Stück Arbeit“, berichtet Bürgermeister Fehling.

Startschuss im Magistrat

Den offiziellen Startschuss für das Neubaugebiet hat der Magistrat in seiner Sitzung am Montag gegeben und das Baugebiet zur Realisierung empfohlen. Wenn nun auch der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt zustimmt, könnte die Stadtverordnetenversammlung am 23. April offiziell den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 1.10 „Schieferstein“ fassen, heißt es aus dem Rathaus.

Fehling rechnet damit, dass das Stadtparlament die Vorschläge befürwortet. Der Bürgermeister geht davon aus, dass das Bauland zu Preisen von etwa 75 Euro pro Quadratmeter verkauft wird.

„Die Entwicklung eines Neubaugebiets bedeutet keine Abkehr von unserer bisherigen Politik des Baulückenschlusses“, betont Fehling. Immerhin habe die Stadt in den vergangenen Jahren über 100 neue Wohneinheiten, die meisten davon Mietwohnungen, in der Kernstadt, genehmigt.

Bauträger für das Projekt sollen die Wirtschaftsbetriebe sein, die in enger Abstimmung mit der Stadtplanung die Grundlagen für den Entwurf erarbeiten und die Stellungnahmen durch die vorgezogenen Bürger- und Trägerbeteiligungen einholen sollen.

Weitere Informationen und Vormerkungen von Kaufinteressierten beim Bereich Technische Verwaltung bei Renate Keileweit unter Telefon 06621 201-300.

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