Schulamts-Schließung hätte weitreichende Folgen

SPD bangt um die Studienseminare

Hersfeld-Rotenburg. Auf die Auswirkungen einer Schließung des Staatlichen Schulamtes auf die Studienseminare in Bad Hersfeld und Eschwege hat jetzt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, Kasten Vollmar, hingewiesen.

70 Referendare für die Lehrämter an Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen sowie 22 Ausbilder arbeiten laut Vollmar jeweils in beiden Städten – und auch diese Standorte sollen aufgelöst werden. „Auch hier droht eine Sparmaßnahme ohne Maß und Ziel, da der Standort Bad Hersfeld ohnehin schon Außenstelle ist – bricht er weg, so wäre eine qualifizierte Lehrerausbildung in der Fläche und nah an den Schulen nicht mehr gegeben“, befürchtet Karsten Vollmar. Er kritisiert, dass nach dem Willen der CDU/FDP-Landesregierung hessenweit über 1000 ReferendarsteIlen eingespart und damit Zukunftsperspektiven für jungen Lehrer vernichtet würden. „1000 wegfallende ReferendarsteIlen und damit verbunden auch die jeweiligen Ausbilderstellen hören sich nicht nur viel an – sie sind es auch“, heißt es in einer Pressemeldung des SPD-Politikers.

Genauso schwer wiege der Verlust an Innovationen und neuen Impulsen durch die in der Ausbildung befindlichen Kollegen, die verloren gehen werden. Die SPD im Landkreis beziehe daher klar Position für das Schulamt – aber auch für die Studienseminare in Bad Hersfeld und Eschwege, die genauso Teil der Bildungsregion Hersfeld-Rotenburg seien. (red/kai)

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