Lärmsanierung in Bad Hersfeld auf 623 Metern – Bauausschuss stimmt grundsätzlich zu

Bahn plant Schallschutz Richtung Süden

Bad Hersfeld. Grundsätzlich zugestimmt hat jetzt der Stadtverordneten-Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt der von der Deutschen Bahn geplanten Lärmsanierung südlich des Bahnhofs.

Auf 623 Metern soll hier zwischen Bahnhof und der Eisenbahnbrücke über die Fulda eine drei Meter hohe Schallschutzwand errichtet werden. Die Brücke selbst hat Bestandsschutz und wird vorläufig nicht berücksichtigt. Die Kosten von gut 820 000 Euro trägt bei dieser freiwilligen Maßnahme komplett die Bahn.

Zusätzlich sollen etwa 30 Wohnungen in diesem Bereich für rund 35 000 Euro mit Schallschutzfenstern ausgestattet werden.

Nach positivem Bescheid der Stadtparlamentarier – die entscheidende Abstimmung steht am 20. Juni auf der Tagesordnung – wird die Bahn in die Detailplanung gehen und die notwendigen Genehmigungen einholen.

Im Ausschuss stellte sich allerdings die Frage, warum nicht auch das Wohngebiet nördlich des Bahnhofs einbezogen wird. Dieser Bereich wurde jedoch in der Frühzeit des Sanierungsprogramms durch passiven Lärmschutz bedacht. Ob hier noch einmal nachgebessert werden kann, will die Stadt jetzt beim Eisenbahnbundesamt erkunden. (ks)

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