Schulklasse setzt sich im Religionsunterricht für ein afrikanisches Mädchen ein

Geistalschüler backen für ihr Patenkind in Liberia

Die Klasse R9b der Geistalschule: Sie setzt sich für Sarah ein, die in einem SOS-Kinderdorf in Monrovia lebt. Foto:  nh

Bad Hersfeld. Ein leckerer Waffelgeruch durchwehte bereits am Samstagmorgen die City Galerie. Die Klasse R9b der Gesamtschule Geistal hatte ihren freien Samstag gemeinsam mit ihrer Lehrerin Janine Apel-Herrmann dazu genutzt, frisch gebackene Waffeln, Kuchen und Kaffee für ihr Patenkind in Liberia zu verkaufen.

Mit dem Kuchenverkauf möchte die Klasse ihrem Patenkind im SOS-Kinderdorf in Monrovia helfen.

Spendenlauf

Seit September 2013 hat die Gesamtschule Geistal die Patenschaft von Sarah übernommen. Sie lebt im SOS-Kinderdorf in Monrovia, Liberia. Die Patenschaft entstand nach einem sehr erfolgreichen Spendenlauf der GSG im April 2013. Dort wurden über 28 000 Euro für dringend nötige Renovierungsarbeiten in dem SOS-Kinderdorf erlaufen. Um zu dem Kinderdorf weiterhin Kontakt zu halten, entschied sich die Fachschaft Religion für ein Patenkind in Monrovia.

Seit diesem Schuljahr hat die jetzige R9b im Zuge des Religionsunterrichts die Betreuung der Patenschaft übernommen. Gemeinsam haben die Schüler bei ihrem Kuchenverkauf 284  Euro eingenommen, die sie für den monatlichen Patenbeitrag benötigen.

„Außerdem kann sich Sarah demnächst über ein Geschenk der Klasse freuen“, verrät die Lehrerin. (red/ank)

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