Unfall zwischen Friedewald und Bad Hersfeld - Sieben Neuwagen geschrottet

Autotransporter durchbrach Schutzplanke: A4 stundenlang gesperrt

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Auf der A4 zwischen Friedewald und Bad Hersfeld kippte ein Autotransporter um.

Friedewald/Bad Hersfeld.  Zu einem schweren Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden kam es am Dienstagabend um kurz nach 23 Uhr auf der A4 zwischen Friedewald und Bad Hersfeld in Fahrtrichtung Kirchheimer Dreieck.

Der 29 Jahre alte Fahrer eines mit sieben neuen VW Caddys, Passats und Golfs beladenen Autotransporters aus Polen, in dem noch eine 35-jährige Beifahrerin ebenfalls aus Polen saß, kam laut Polizei in einer Linkskurve mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab.

Offenbar hatte er zuvor trotz deutlicher Absicherung der Autobahn, die durch mehrere Sperrfahrzeuge rechtsseitig gesperrt war, einen im abgesperrten Bereich stehenden Abschleppwagen mit einem LKW übersehen.

Das Gespann schleuderte im Gefällestück nach links gegen die Leitplanke und walzte die Schutzplanke nieder, wobei der Auflieger mit den Fahrzeugen über die Gegenfahrbahn schleuderte. Im weiteren Verlauf kippte das Gespann auf die Fahrerseite, wobei einige Fahrzeuge von der Ladefläche fielen.

Der Fahrer und seine Beifahrerin wurden mit Rettungswagen ins Bad Hersfelder Klinikum gefahren, konnten das Krankenhaus aber nach einer Routineuntersuchung wieder verlassen.

Als Unfallursache wird nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn in Verbindung mit unachtsamer Fahrweise angenommen.

Der Sachschaden wird von der Polizei mit circa 300.000 Euro beziffert. Aufgrund der aufwendigen Bergungsarbeiten wird die A 4 in Fahrtrichtung Osten vermutlich bis in die Vormittagsstunden gesperrt bleiben. Die Feuerwehr beklagte sich wieder einmal über eine besonders schwere Anfahrt zur Einsatzstelle, da kaum eine Rettungsgasse gebildet wurde und teilweise Lastzüge den linken Fahrstreifen blockierten. (YK/red)

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