Gutachter prüft Unfallhergang – Polizei sucht Zeugen

Autos krachen frontal ineinander

Totalschaden: Der Citroen des Fahrers aus Bayern und der BMW des Hersfelders wurden durch den heftigen Aufprall völlig zerstört. Foto: Gerhard Manns

Bebra/Asmushausen. Drei Schwerverletzte und ein Leichtverletzter – das ist die Bilanz eines schweren Unfalls, der sich am Samstag um 19.18 Uhr auf der Bundesstraße 27 zwischen den Abfahrten Bebra-Nord und Asmushausen ereignet hat. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet ein 27-jähriger Bad Hersfelder im Verlauf einer Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn vermutlich in Folge nicht angepasster Geschwindigkeit mit seinem BMW über die Fahrbahnmitte, wo er mit dem entgegenkommenden Citroen eines 62-jährigen Bayern kollidierte.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto des Hersfelders in zwei Teile gerissen und der allein im Fahrzeug sitzende Fahrer schwer verletzt. Das Auto des Bayern war mit drei Personen besetzt. Eine Mitfahrerin wurde schwerstverletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Fulda geflogen, der Beifahrer schwerverletzt ins Krankenhaus Rotenburg sowie der 62-jährige Fahrer leichtverletzt zur ambulanten Versorgung ins Krankenhaus nach Eschwege gebracht.

In Fahrzeugen eingeklemmt

Der Hersfelder sowie die Mitfahrerin des Bayern wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr befreit werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Bebra-Kernstadt, Rautenhausen und Asmushausen mit 35 Einsatzkräften sowie zwei Notärzte, vier Krankentransportwagen des DRK und der Rettungshubschrauber Christoph Thüringen.

Während der Rettungsarbeiten war die B 27 für vier Stunden voll gesperrt. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden, den die Polizei auf 10 000 Euro beziffert.

Vorbildliche Ersthelfer

Zur endgültigen Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Beamten bitten Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, sich mit der Polizeistation Rotenburg in Verbindung zu setzen. Die eingesetzten Polizei- und Rettungskräfte sprachen ausdrücklich Dank und Lob an die Ersthelfer aus, die sich vorbildlich um die Verletzten und die Absicherung der Unfallstelle gekümmert hatten. (pgo)

Kontakt: Polizeistation Rotenburg, 0 66 23/ 93 70.

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