Das Stadtradeln in Bad Hersfeld begann mit symbolischem Akt auf dem Linggplatz

Auto drei Wochen eingemottet

Plane drüber und aus: Für drei Wochen verzichtet Stadtradler Bernd Böhle (in Gelb) auf seinen BMW. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Bevor Stadtrat Valentin Wettlaufer am Samstagmorgen mehr als 70 Radlerinnen und Radler vom Linggplatz aus auf die Strecke nach Lauterbach schickte, wurde ein symbolischer Akt vollzogen: Für die kommenden drei Wochen bis zum Abschluss der Aktion „Stadtradeln“ mottete der Stadtverordnete Bernd Böhle seinen silbernen BMW ein und versprach hoch und heilig, das Auto auch wirklich stehen zu lassen. Seine Mutter versicherte, der Sohn habe sich schon eine Monatskarte für die Bahn gekauft.

Denn das Stadtradeln ist nicht nur Freizeitvergnügen, sondern soll auch in puncto Umweltschutz Akzente setzen. So werden über angemeldete Teams fleißig Kilometer für das Gesamtergebnis der teilnehmenden Städte erstrampelt. 5000 Kilometer haben die Hersfelder bereits zusammen, zumeist durch die Lauterbach-Tour, bei der die älteste Radlerin mit ihren 80 Jahren immerhin bis Schlitz gefahren ist.

Kaum weniger groß war am Freitagabend die Publikumsresonanz zur Eröffnung der Fahrrad-Ausstellung im städtischen Museum. Hier werden historische Räder und Tafeln zur Geschichte gezeigt.

Weitere Informationen und Team-Anmeldungen (mindestens zwei Teilnehmer) unter www.stadtradeln.de

Von Karl Schönholtz

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