Synode verabschiedet Doppelhaushalt 2012/13

Ausgleich nur mit großer Anstrengung

BAD HERSFELD. Trotz weiterhin angespannter Finanzlage hatte Kirchenkreisamtsleiter Alexander Reitz am Samstag eine gute Nachricht für die Synodalen im Gepäck: Auch der Kirchenkreis Hersfeld profitiert von einer erhöhten Grundzuweisung der Landeskirche und gibt dieses „Geschenk“ an seine Kirchengemeinden weiter.

Diese müssen jedoch weiterhin sparen, da die Landeskirche insgesamt gesehen nicht mehr, sondern bis 2021 gleichbleibend weniger Mittel zur Verfügung stellt.

Der jetzt auch nach den Grundsätzen der „Doppik“ aufgestellte und bei einer Gegenstimme angenommene Haushaltsplan des Kirchenkreises sieht nach Personalkosteneinsparungen in Höhe von 130 000 Euro für 2012 Aufwendungen von 2,013 Mio. Euro und für 2013 Aufwendungen von 2,023 Mio. Euro vor.

Während im kommenden Jahr noch 14 620 Euro zurückgelegt werden sollen, kann der Haushalt 2013 nur mit großen Anstrengungen zwischen Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen werden.

Für den Finanzausschuss der Synode hatte dessen Vorsitzender, der Niederjossaer Pfarrer Bernd Seifert, betont, dass weiter gespart werden muss: „Auch nach 2013 werden die Kosten steigen, die landeskirchlichen Zuweisungen jedoch nicht.“ (apl)

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