Amtstierärztin überprüft „Arbeits-Bedingungen“ des Huhns im Festspiel-Musical

Aufregung um „Hanny“

Alles in Ordnung mit „Hanny“: Amtstierärztin Dr. Sabine Wenthe überzeugte sich vom Wohlergehen des Festspiel-Huhns „Hanny“, das mit Schauspieler Livio Cecini im Musical „Carmen“ auftritt. Foto: nh

bad hersfeld. Aufregung um Hanny: Im Musical „Carmen“ spielt allabendlich ein Haushuhn namens Hanny mit und erfreut die Gäste der Festspielaufführung in der Stiftsruine in Bad Hersfeld.

Allerdings wurde die Freude bei Schauspielern und Theaterverantwortlichen kurzfristig getrübt, als eine Anzeige mit Verdachts-Hinweisen auf „Verstöße gegen das Tierschutzgesetz“ beim Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Hersfeld-Rotenburg einging.

Der Beschwerdeführer äußerte Bedenken gegen die späten Auftritte des Huhns in dem erfolgreichen Musical und kritisierte die Behandlung und die Verpflegung des Tieres.

Hinter den Kulissen

Amtstierärztin Dr. Sabine Wenthe vereinbarte daraufhin einen Ortstermin hinter den Kulissen von „Carmen“ und überprüfte die Bedingungen, unter denen das Huhn dort gehalten wird sowie die „Arbeitsbedingungen“ des Tieres während der Aufführung. „Alles in Ordnung“ bescheinigte die Veterinärin den Verantwortlichen und vor allem Schauspieler Livio Cecini, der mit dem Huhn zusammen auftritt.

Die beiden verbindet zwischenzeitlich eine innige Freundschaft und Livio will das aus dem Eiterfelder Ortsteil Arzell stammende Huhn nach Abschluss der Festspielsaison mitnehmen in seine Heimatland Schweiz.

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