Christlicher Hilfsdienst musste wegen Tod Gerhard Stedtlers neuen Vorstand wählen

Die Aufgaben neu verteilt

Der neu gewählte erweiterte Vorstand des Christlichen Hilfsdienstes: Robert Spahn, Gustav Friedrich, Cornelia Mohr, Fritz Mannel, Sieglinde Stedtler, Heinrich Schmidt, Jens Hartmann und Andreas Schmidt. Foto: nh

Bad Hersfeld. Der Christliche Hilfsdienst legte zur Jahreshauptversammlung eine Bilanz seiner umfangreichen Hilfsmaßnahmen im Jahr 2010 vor. Der Schwerpunkt lag neben der Weihnachtspaketaktion auf der Unterstützung hochwassergeschädigter Familien in der Region um die Stadt Piatra Neamt im Nordosten Rumäniens mit Sach- und Geldspenden (HZ berichtete bereits darüber).

Durch den Tod des seitherigen 1. Vorsitzenden des Vereins, Gerhard Stedtler, waren Neuwahlen erforderlich. Der geschäftsführende Vorstand besteht nunmehr aus dem 1. Vorsitzenden Heinrich Schmidt, dem 2. Vorsitzenden Jens Hartmann und Kassenwart Fritz Mannel.

Auf mehrere Schultern

Um die verschiedenen Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen, wurden außerdem Mitglieder des Vereins in den erweiterten Vorstand gewählt. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist Cornelia Mohr zuständig, Andreas Schmidt ist der Verbindungsmann für die Beschaffung von Hilfsgütern und Gustav Friedrich kümmert sich um die Transporte. Die Aufgabe des Schriftführers übernimmt Robert Spahn. Zum Ehrenvorstandsmitglied wurde Sieglinde Stedtler berufen.

Sehr erfreulich sei es, so stellte der neue Vorstand fest, dass zehn Förderer des Vereins als neue Mitglieder aufgenommen werden konnten.

Um die Arbeit des CHD einem breiteren Publikum und Menschen vorzustellen, die gern direkte Hilfe leisten möchten, ist für den Nachmittag des 4. Juni eine Info-Veranstaltung über die aktuellen Hilfsmaßnahmen des CHD geplant. Nähere Einzelheiten hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Besonders möchte der CHD noch einmal darauf hinweisen, dass an jedem ersten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr in der Kleinen Industriestraße 11 gut erhaltene Kleidung für Rumänien und die Ukraine angenommen wird. Da die jeweiligen Transporte in eigener Regie organisiert werden, wird jeweils um eine Transportspende in Höhe von drei Euro pro Paket oder Sack gebeten. (red)

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