Auch Eisenach baut auf Figge

Die Fechtszenen des Eisenacher „Hamlet“ mit Florian Beyer (Bildmitte) hat der in Bad Hersfeld bestens bekannte Klaus Figge einstudiert. Foto: Landestheater Eisenach

Eisenach/Bad Hersfeld. Wenn am 11. Januar ab 19.30 Uhr die Premiere des Shakespeare-Klassikers „Hamlet“ über die Bühne des Landestheaters Eisenach geht, dann sind die Bad Hersfelder Festspiele zumindest indirekt mit von der Partie. Denn die Choreografie der Fechtszenen stammt vom unbestrittenen Meister des Bühnenfechtens, Klaus Figge, der auch in der Stiftsruine alle paar Jahre mit dem Ensemble rasante Gefechte einstudiert - zuletzt im vergangenen Sommer für „Die Drei Musketiere“.

Auch für den Hersfelder „Hamlet“ 2011 hatte Festspiel-Intendant Holk Freytag auf die Künste Figges gesetzt. Die halböffentlichen Proben auf den Wiesen des Stiftsbezirks zogen stets auch die Blicke interessierter Passanten an.

In Eisenach wird Intendant Ansgar Haag am Sonntag, 5. Januar, ab 11 Uhr im Rahmen einer Matinee Hintergrundwissen und Einblicke in seine Inszenierung geben, die in Meiningen bereits erfolgreich läuft. Der Eintritt ist frei.

Karten für die Premiere und weitere Vorstellungen: Theaterkasse (03691/256-219), Eisenacher Tourist-Information (03691/792-323), www.theater-eisenach.de. (ks/red)

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