Bauarbeiten auf mehreren Bundesstraßen im Landkreis sorgen für Behinderungen

Asphalt wird erneuert

Engstelle: So wie hier zwischen Kirchheim und Heddersdorf regeln Ampeln zwischen dem Kreis Hersfeld-Rotenburg und dem Schwalm-Eder-Kreis den Verkehr. Foto: Löwenberger

Asbach/Friedewald/Kirchheim. An mehreren Stellen im Landkreis sind seit gestern Bundesstraßen zu Nadelöhren geworden. Auf der Bundesstraße 62 wird westlich und östlich der Kreisstadt die Fahrbahn erneuert. Gebaut wird auch auf der Bundesstraße 454 zwischen Kirchheim und Oberaula.

Zwischen den Bad Hersfelder Stadtteilen Asbach und Beiershausen ist die B 62 derzeit nur halbseitig befahrbar. Eine Ampel regelt den Verkehr. Dort waren die Bauarbeiter gestern damit beschäftigt, die schadhafte Fahrbahn abzufräsen. Sie soll durch neuen Asphalt ersetzt werden.

In den folgenen Bauabschnitten sollen unter halbseitiger Sperrung die Ortsdurchfahrt der B 62 von Asbach sowie ab Mitte Oktober unter Vollsperrung die Landesstraße 3431 saniert werden.

Etwa 20 Kilometer östlich sind auf der Ortsumgehung von Friedewald zwei der drei Fahrspuren weiterhin befahrbar. Die Arbeiter entfernten gestern dort die alten Betonfundamente der Leitplanken.

Zubringer voll gesperrt

Voll gesperrt wurde in Friedewald gestern der Zubringer zur Autobahn 4 zwischen dem Ortseingang und dem Kreisel am Gewebegebiet. Der Verkehr zur Autobahnabfahrt wird durch das Industriegebiet umgeleitet. Heute soll nach Auskunft von Frank Heckmann von Hessen Mobil mit dem Abfräsen der Fahrbahndecke begonnen werden.

Auf der Bundesstraße 454 wird seit gestern zwischen dem Abzweig der Kreisstraße 34 nach Willingshain über die Ortsdurchfahrt Gersdorf bis in die Ortsdurchfahrt von Frielingen die Fahrbahndecke erneuert. Gleiches passiert zur selben Zeit zwischen dem Ortsausgang Heddersdorf in Richtung Kirchheim bis zum Abzweig der K 35 nach Goßmannsrode. Neben der Fahrbahn werden auch die Entwässerungsanlagen erneuert, Flachbordsteine gesetzt und die Bankette angepasst.

Ampeln regeln den Verkehr. Bis November sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Bundesrepublik investiert in alle Baustellen insgesamt 3,6 Millionen Euro.

Von Jan-Christoph Eisenberg und Bernd Löwenberger

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