Behörden entkräften Hinweis auf falsche Entsorgung

Asbest-Verdacht nicht bestätigt

Bad Hersfeld. In der Klinik am Hainberg gibt es schon seit Anfang des Jahres umfangreiche Bauarbeiten. Sie beinhalten beispielsweise Brandschutzarbeiten und das Modernisieren der Zimmer und Bäder. Außerdem werden Funktions- und Therapieräume neu gestaltet. Die Bauarbeiten gehen gut voran, doch jetzt wurde der Verdacht laut, dass ein Subunternehmen „unsachgemäß“ bei den Bauausführungen gearbeitet hätte.

Die Hinweise dazu stammen laut Martin Ködding, Geschäftsführer der Klinik am Hainberg in Bad Hersfeld, direkt von einem ehemaligen Mitarbeiter der am Bau beteiligten Firmen. „Der Verdacht eines Sicherheitsrisikos bezog sich auf eine vermeintlich nicht sachgemäße Entsorgung asbesthaltiger Baumaterialien“, so Ködding. Auf diese Weise aufmerksam gemacht, hat sich die Klinikleitung „unverzüglich bei den zuständigen Behörden und dem Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit informiert“.

Die Folge waren umfangreiche Abstimmungen der Geschäftsführung der Klinik am Hainberg mit dem Regierungspräsidium Kassel, dem Gesundheitsamt und der Polizei sowie gründlichen Untersuchungen. Jetzt kann laut Ködding Entwarnung gegeben werden. Wie die Untersuchungen zeigten, gebe es keine gesundheitliche Gefährdung für Patienten, Mitarbeiter und Dritte. (jwe)

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