Der Chirurg Dr. Rüdiger Reichel hat jetzt die Praxis Harlfinger übernommen

Ein Arzt für Hand und Fuß

Mit Hilfe des Ultraschallgeräts untersucht Dr. Rüdiger Reichel die Hand einer Patientin. Der Hand- und Fußchirurg hat die orthopädische Praxis von Dr. Harlfinger übernommen. Foto: Zacharias

Bad Hersfeld. Eine Lücke in der ärztlichen Versorgung im Kreis hat jetzt Dr. Rüdiger Reichel geschlossen. Der Facharzt für Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie- und Unfallchirurgie, Handchirurgie, spezielle Unfallchirurgie, Notfallmedizin mit Zertifikat für Fußchirurgie hat die orthopädische Praxis von Dr. Harlfinger übernommen. Dort bietet er neben Hilfe bei orthopädischen Problemen vor allem Hand- und Fußchirurgie an.

Zwei Eingriffsräume

Operieren wird Reichel als Belegarzt am St. Elisabeth-Krankenhaus und ab April auch in der neuen Praxis in der Frankfurter Straße 7. Dort werden zwei neu Eingriffsräume eingerichtet.

Patienten, die bisher einen Hand- oder Fußchirurgen aufsuchen wollten, mussten dafür nach Kassel oder Fulda reisen. Hilfe bietet Rüdiger Reichel zum Beispiel bei Brüchen kleiner Knochen an der Hand an, bei Arthrose-Problemen, Sehnen- oder Nervenverletzungen. Möglich sind aber auch Narbenkorrekturen oder rekonstruktive Eingriffe nach Operationen.

An den Füßen werden angeborene und erworbene Fehlstellungen behandelt, wie zum Beispiel Hallux valgus, Hammerzeh oder Plattfuß. Außerdem kümmert der Fußchirurg sich um Probleme mit den Sehnen, Nerven oder Gelenken.

Viele Möglichkeiten der Hilfe

„Gerade an Händen und Füßen gibt es viele Leiden, von denen die Menschen glauben, sie müssten sie so hinnehmen“, hat Rüdiger Reichel festgestellt. Dabei gebe es vielfältige Möglichkeiten, hier zu helfen. Dabei ist nicht immer die Operation das Mittel der Wahl. Mitunter helfen auch Schienen, Einlagen oder andere Hilfsmittel. „Die Entscheidung, ob eine Operation Sinn macht und welche OP die besten für einen Patienten ist, wird jeweils in einem ausführlichen Gespräch geklärt“, erläutert Reichel. Er hat als Arzt übrigens auch die Zulassung bei den Berufsgenossenschaften für die Behandlung von Arbeitsunfällen.

Von Christine Zacharias

Kommentare