Runder Tisch zum Gewässerschutz empfiehlt die Salzwasser-Fernleitung

Die Arbeitsplätze sichern

Hersfeld-Rotenburg. Die Versenkungsmöglichkeiten für salzhaltige Abwässer aus der Produktion von K+S sind endlich. Dies ist eine wichtige Erkenntnis der Beratungen des Runden Tisches „Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion“.

Mit der von K+S geplanten 360-Millionen-Euro-Investition wird eine Halbierung der Salzwassermenge erreicht. Eine nachhaltige und dauerhafte Entsorgung der verbleibenden Salzwassermengen und damit eine langfristige Sicherung der Produktion und der Arbeitsplätze ist aber nur über den Bau einer Fernleitung in die Nordsee zu erreichen. Das ist die nahezu einstimmige Einschätzung und Erkenntnis der Mitglieder des Runden Tisches.

Das Unternehmen K + S, aber auch die Politik sind nunmehr gefordert, sowohl die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen als auch mögliche Finanzierungen zu prüfen.

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Hersfeld-Rotenburg, Friedrich Krauser, Erster Kreisbeigeordneter des Wartburgkreises, Bürgermeister Ralf Orth, Philippsthal und Bürgermeister Roland Ernst, Unterbreitzbach und die Vertreter der Gewerkschaften als Mitglieder des Runden Tisches, haben sich besonders dafür eingesetzt, dass alle Maßnahmen zur nachhaltigen Entsorgung so sorgfältig und abgewogen gestaltet werden, dass die Arbeitsplätze dauerhaft gesichert sind und gleichzeitig die Werra und das Grundwasser bestmöglich entlastet werden.

Diese Position wird auch vom Heringer Bürgermeister Hans Ries unterstützt. (red) unten

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