Arbeitsgericht: Zahlen sollen auf den Tisch

BAD HERSFELD. Die Sozialdemokraten im Landtag wollen die von Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) gewollte Schließung von Arbeitsgerichtsstandorten – wie etwa in Bad Hersfeld – prüfen. Deshalb haben sie einen Berichtsantrag gestellt, in dem die von Hahn angeführten Einsparungen durch die Schließung dargelegt werden sollen. „Die SPD-Landtagsfraktion hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Argumente über die Ideologie der Standortschließung obsiegen werden“, erklärt der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke.

Hoffen auf Absage

Er hofft, dass es dann auch die Abgeordneten von CDU und FDP leichter haben werden, den Schließungsplänen eine Absage zu erteilen. Das Justizministerium hatte angeführt, gut 80 000 Euro allein an Raum- und Informationstechnologie-Kosten durch Schließung des Arbeitsgerichts in Bad Hersfeld einsparen zu können. (kai/red)

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