Antworten auf K-Fragen

Hallo, liebe Leserinnen und Leser der Hersfelder Zeitung,

auf zwei K-Fragen wurden in dieser Woche im Wartburgkreis endlich Antworten gefunden. So hat der Bad Salzunger Stadtrat nach jahrelanger Diskussion am Dienstagabend die Kaufland-Frage beantwortet. Mit einem mehrheitlichen „Ja“ hat er dafür gestimmt, dass das Einkaufszentrum auf einer Brachfläche am Bad Salzunger Bahnhof gebaut werden soll. Geht alles glatt, kann in zwei Jahren Eröffnung gefeiert werden. Die Basis dieser Grundsatzentscheidung bildete ein von der CDU/FDP-Fraktion gefordertes Luftqualitätsgutachten. Das sollte Klarheit darüber bringen, ob der Kurstadt-Status mit der Ansiedlung von Kaufland gefährdet wird oder nicht. Das Fazit des Gutachters: Auch mit der Ansiedlung des Großmarktes werden die für die Prädikatisierung erforderlichen Luftqualitätskriterien eingehalten. Dass der Kur- und Fremdenverkehrsverein der Meinung ist, dass der Gutachter nicht das gesamte Straßennetz berücksichtigt hat, konnte die Entscheidung des Stadtrates nicht mehr ins Wanken bringen.

Das Bad Liebensteiner Kurhaus wurde am Mittwoch feierlich wiedereröffnet. Damit ist auch diese K-Frage, die seit 17 Monaten offen war, beantwortet. Damals hatte die Stadt das von ihr betriebene Haus schließen müssen, weil sie ein enormes Defizit erwirtschaftet hatte. Hauptanteil an der Wiedereröffnung trägt die ortsansässige Unternehmerin und neue Betreiberin Cornelia Woitkewitz, die das Haus mit einem städtischen Zuschuss von monatlich 6000 Euro in die schwarzen Zahlen führen will.

Eine dritte K-Frage hätte ich beinahe vergessen. Kälte und Schnee haben die Region in den vergangenen Tagen in eine wahre Winterweihnachtslandschaft verwandelt: Zur Freude der Kinder, zum Ärger der Autofahrer. Mit dem am Wochenende einsetzenden Tauwetter ist jedoch auch dieses K Geschichte.

marie-luise.neumann@stz-online.de

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