CDU-Vereinigung hat neuen Kreisvorsitzenden

Andreas Rey führt Mittelständler

Der Vorstand der CDU-Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung: Holger Schwaab, Andreas Rey, Kai Eckart, Frank Hartmann und Jürgen Schäfer (von links). Foto: nh

Hersfeld-Rotenburg. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) hat einen neuen Kreisvorsitzenden. Auf der Mitgliederversammlung erhielt jetzt der 35-jährige CDU-Kreisgeschäftsführer Andreas Rey 100 Prozent der Stimmen.

Er löst damit den Steuerberater Michael Garde aus Rotenburg ab, der nicht mehr für das Amt des Kreisvorsitzenden kandidierte. Als Stellvertreter wurde Jürgen Schäfer, als Schatzmeister Kai Eckart gewählt. Beisitzer bleibt Holger Schwaab.

Rückgrat der Wirtschaft

„Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer heimischen Wirtschaft. Mittelständische Unternehmen beschäftigen fast 70 Prozent aller Erwerbstätigen, schaffen 80 Prozent der Ausbildungsplätze und tätigen fast 50 Prozent aller Investitionen“, sagte Andreas Rey in seiner Rede. Es seien die mittelständischen Unternehmen, die in Hersfeld-Rotenburg wesentlich dazu beigetragen hätten, dass die Arbeitslosenquote auf 5,1 Prozent gesunken sei.

Rey kündigte an, dass inhaltlich in den nächsten Wochen bereits einiges geplant sei. So werde voraussichtlich Ende März eine Veranstaltung mit dem Europaabgeordneten Thomas Mann zum Thema „Erhalt des deutschen Meisterbriefes“ stattfinden. Außerdem seien ein gesundheitspolitisches Forum, eine Veranstaltung zum Hessischen Jagdgesetz sowie Informationsveranstaltungen für Unternehmer in den einzelnen Städten und Gemeinden geplant.

Landesvorsitzender Frank Hartmann zeigte sich erfreut über die vielseitigen Pläne des neuen Kreisvorstandes. Ziel müsse es sein, die Mitgliederzahlen der MIT kontinuierlich zu steigern, da sich so auch die Einflussmöglichkeiten der Unternehmen vor Ort in die Europa-, Bundes- und Landespolitik erhöhen würden. Kritisch beleuchtete Rey einige Punkte im Koalitionsvertrag auf Bundesebene. „Die Kernforderungen der MIT finden sich in diesem Koalitionsvertrag leider nicht alle wieder“, so Rey. „Ein starrer Mindestlohn und Rente mit 63 kosten Wettbewerbsfähigkeit und damit im Endeffekt Arbeitsplätze. Es muss daher Ausnahmen zum Beispiel bei geringfügig Beschäftigten und Aushilfen geben.“ Auch gebe es zu viele regionale Unterschiede für eine bundesweite Vereinheitlichung. (red/nm)

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