HR 4-Winterzauberland in der Philippsthaler Kreuzberghalle

Altstars begeistern

Auf geht’s: Gaby Baginsky (Mitte), Li Belle (rechts) und Andreas vom Duo Treibsand luden die Zuhörer in der Kreuzberghalle zum Mitsingen ein. Fotos: Henning

Philippsthal. 450 Schlagerfreunde füllten zur HR 4-Winterzauberland-Show die Kreuzberghalle. Damit ist es Hartmut Sell vom Kulturwecker bereits im vierten Jahr hintereinander gelungen, die Erfolgsshow aus Berlin nach Philippsthal zu holen. Moderator der Zauberlandshow war wie in den Jahren zuvor Bert Beel (70). Mit seinen Witzen und den Verkleidungskünsten sorgte er für reichlich Gelächter. Er parodierte nicht nur Harald Juhnke, sondern erschien auch als Conchita Wurst, Nina Hagen, Fred Sonnenschein und Andre Rieu.

Mit dem Saxophon und seiner Klarinette spielte sich Jean Drooghaag in die Herzen der Gäste. Bekannte Melodien wie „Du bist mein erster Gedanke“ oder „Seemann, lass das Träumen“ luden zum Mitsummen ein.

Gaby Baginsky hatte sich den Oldies aus den 70er Jahren verschrieben und weckte mit „Discjockey Napolitano“ oder „Spiel noch einmal für mich, Habanero“ viele Erinnerungen. Andreas, das eine Teil des Duos Treibsand, stand überraschend mit einer Partnerin auf der Bühne, da sein Gesangspartner Rüdiger krankheitsbedingt nicht auftreten konnte.

LiBelle, so der Name der jungen Dame, war 2008 vom Erfolgsproduzenten Marc Alpina beim „HR 4-Hessenstar“ entdeckt worden. Die beiden unternahmen einen gesanglichen Ausflug in die 50er Jahre.

In den Wilden Westen

Ricky King mit seiner E-Gitarre ließ die Fans bei „Rot, rot, rot sind die Rosen“ mitschunkeln oder versetzte sie beim „Bonanza-Song“ in den wilden Westen.

Höhepunkt des Abends war der Auftritt Bata Illics. Er erzählte, dass er sich auf dem Weg nach Philippsthal verfahren habe und bei einer Dame nach dem richtigen Weg fragen musste. Von dieser wurde er auch gleich erkannt mit den Worten: „Ach, der Karel Gott, kann ich ein Autogramm haben?“ Mit seinen Liedern wie „Ich möcht’ der Knopf an deiner Bluse sein“ oder „Candida“ brachte er Stimmung in die Halle. Für sein Lied „Schwarze Madonna“ ging er ins Publikum und landete bei Anita Hupfeld aus Heinebach, die natürlich sehr gerührt war. Mit seinen Liedern „Ich hab‘ noch Sand in den Schuhen von Hawaii“ oder „Dann gehen die Lichter aus“ verabschiedete er sich von seinen begeisterten Fans.

Von Heike Henning

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