Bad Hersfelder Weihnachtsmarkt beginnt am Mittwoch – Diesmal kein Wintermarkt

Altbewährtes und Neues

Vor dem Vergnügen müssen andere arbeiten: Am Keramik-Stand von Wolfgang Grebenau aus Haunetal werkelten gestern Marcus Köhler (links, Bild oben) und Martin Blümle. Am Kinderkarussell der Firma Bodem brachte Andreas Pribyla das Grün an. Fotos: Maaz

Bad Hersfeld. Auf dem Linggplatz herrscht längst geschäftiges Treiben. Bevor der Bad Hersfelder Weihnachtsmarkt am Mittwochabend, 26. November, um 18 Uhr von den Ulli-Meiß-Chören musikalisch eröffnet wird, wird noch fleißig gebohrt, gehämmert, eingeräumt und dekoriert.

Im Großen und Ganzen erwartet die Besucher Altbewährtes – allerdings mit ein paar Änderungen. Knapp 30 Stände sind auf dem Linggplatz und dem L’Hay-les-Roses-Platz aufgebaut. Neben den obligatorischen Glühweinständen gibt es verschiedene Speiseangebote und Kunsthandwerk von Holzartikeln bis Silberschmuck. Die Bühne steht erneut über dem Brunnen am Linggplatz.

Verzichten müssen die Besucher in diesem Jahr auf den beliebten Schwedentrunk, und auch die Lachs-Hütte ist nicht dabei. Dafür konnte ein neuer Glühweinstand verpflichtet werden.

Veranstalter des Weihnachtsmarktes ist der Kurbetrieb der Stadt, organisiert hat den Markt aber Sabine Schmidt vom Stadtmarketingverein. „Wir hoffen auf einen schönen Weihnachtsmarkt mit vielen Besuchern und passendem Wetter, nicht zu warm und nicht zu kalt“, sagt Sabine Schmidt, die darauf hinweist, dass es beim Rahmenprogramm noch einige Änderungen gegeben hat. So konnte kurzfristig zum Beispiel Tenor Claus Durstewitz wieder verpflichtet werden. Das aktualisierte Programm soll demnächst auch auf der Homepage des Stadtmarketingsvereins zu finden sein, unter www.stadtmarketing-hersfeld.de.

Bis zum 23. Dezember haben die Kunsthandwerksstände ab Donnerstag täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet, die Gastronomie ist bis 21 Uhr geöffnet. Am Freitag, 28. November, sind die Gäste bis 24 Uhr zudem zum Night-Shopping in der Innenstadt eingeladen.

Den Wintermarkt zwischen den Jahren wird es diesmal nicht geben. Bei der Nachbesprechung der Veranstaltung habe sich gezeigt, dass die Resonanz zu gering gewesen sei, teilte Stadtsprecher Meik Ebert dazu auf Nachfrage mit. (nm)

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