Straßenmeistereien im Kreis Hersfeld-Rotenburg fühlen sich für einen möglichen Wintereinbruch gut gerüstet

Alles vorbereitet – erster Schnee kann kommen

So kann es bald aussehen: Schneepflug im Einsatz. Archivfoto: privat

hersfeld-Rotenburg. In den nächsten Tagen, da sind sich die Wetterdienste einig, wird der Winter auch im Kreis Hersfeld-Rotenburg einziehen. Schneefall und Glätte sind durchaus möglich. Damit der Verkehr auf den Straßen dann dennoch so reibungslos wie möglich fließt, müssen sich die Winterdienste vorbereiten. Und das haben sie getan.

Cornelia Höhl, Pressesprecherin von Hessen Mobil sagt: „Die Straßenmeistereien sind gerüstet. Zu dieser Jahreszeit ist es schließlich nicht überraschend, wenn der Winter kommt.“ Nach ihren Angaben sind die Salzlager des Kreises gut gefüllt. „Allein am Standort Bad Hersfeld sind 2000 Tonnen eingelagert dieser Straßenmeisterei stehen sechs Fahrzeuge zur Verfügung“, erklärt sie. 340 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen betreut die Straßenmeisterei Bad Hersfeld, 335 Kilometer Strecke werden von der Straßenmeisterei Rotenburg abgedeckt.

Bauhof ist verantwortlich

Für die Straßen der Stadt Rotenburg ist der städtische Bauhof verantwortlich. „Wir haben bereits ein Fahrzeug aufgerüstet, die Silos sind voll“, berichtet Bernd Niebergall vom Rotenburger Bauhof. Wenn weitere Fahrzeuge benötigt würden, könnten weitere umgerüstet werden. „Wir können kurzfristig reagieren“, erklärt Niebergall.

Auch in Bad Hersfeld ist niemandem vor den ersten Flocken bange. „Wir sind bereit“, erklärt Frank Stutz von der Stadtverwaltung. „Salz haben wir bereits frühzeitig eingekauft, nun sind unsere Silos voll.“ Mit vier Fahrzeugen, die alle bereits umgerüstet sind, will die Stadt Schnee und Glätte trotzen. „Wenn es soweit ist, fahren wir morgens ab 4 Uhr los und wollen gegen 6 Uhr die Hauptverkehrswege frei haben“, beschreibt Stutz die wahrscheinlich bald anstehende Arbeit.

Fahrzeuge umgerüstet

Im 388 Meter hoch gelegenen Friedewald ist man ebenfalls auf den ersten Schneefall vorbereitet. „Der Winter kann kommen, die Fahrzeuge sind umgerüstet, die Schneeschieber sind dran“, sagt Waltraut Zöll vom Bauhof der Gemeinde. Außerdem habe Friedewald ausreichend Salz für einen „normalen Winter“. Sonst könne nachgekauft werden. Mit einem Unimog und einem kleinen Traktor für Gehwege, Bushaltestellen und Einfahrten will die Gemeinde der weißen Pracht Herr werden.

Von Claudia Stehr

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