Nur gelegentliche Auffälligkeiten – Letzter Vandalismus-Fall liegt vier Jahre zurück

Alles sicher im Jahnpark

Attraktiv und sicher: Im vergangenen Sommer wurde der Jahnpark durch den Bau einer Skaterbahn weiter aufgewertet. Ein Sicherheitsproblem gibt es in der beliebten Freizeiteinrichtung nicht. Foto: Archiv

Bad Hersfeld. Die im Spätsommer 2013 kurzfristig aufgeflammte Diskussion über angebliche Sicherheitsprobleme im Bad Hersfelder Jahnpark hat sich im Nachhinein als gegenstandslos erwiesen. Dies ergibt sich aus internen Untersuchungen und Gesprächen mit der örtlichen Polizei, über die Martin Bode, der Leiter des städtischen Fachbereichs Technische Dienste, jetzt vor dem Stadtverordneten-Ausschuss für Soziales und Sport berichtete.

„Es gab und gibt im Jahnpark keine extremen Auffälligkeiten, es geht dort nicht anders zu als an anderen Treffpunkten von Jugendlichen in der Stadt“, stellte Bode fest. Gelegentlich auftretende Konflikte gebe es hier genauso wie etwa im Schilde-Park oder in der Breitenstraße, was auch daran liege, dass bestimmte „Problemgruppen durch das Stadtgebiet migrieren“.

Asylbewerber im Blick

Allgemein sind hier jugendliche Asylbewerber ins Blickfeld geraten, denen es verständlicherweise an einer Bindung an die Stadt und ihre Einwohner fehlt.

Im Jahnpark, der zwar zur Nachtzeit offiziell gesperrt, aber mangels Zaun jederzeit zugänglich ist, soll auch in diesem Jahr in der Zeit von Mai bis September ein Wachdienst nach dem Rechten sehen.

Außerdem sorgen hier tagsüber drei erfahrene städtische Mitarbeiter für Ordnung, die auch mal Platzverbote aussprechen.

Ansonsten ist der Jahnpark mit seinen vielfältigen Sport- und Spielangeboten nach wie vor eine höchst attraktive Einrichtung, die zuletzt durch eine Skaterbahn noch einmal aufgewertet wurde. Entsprechend pfleglich gehen auch die meisten Besucher mit den Geräten um. „Der letzte Fall von Vandalismus liegt schon vier Jahre zurück“, berichtete Bode.

Stadtjugendpfleger Edgar Steube bat die Ausschussmitglieder, für die Zukunft einmal über das bei den Jugendlichen sehr gefragte Thema eines Kletterparks nachzudenken. „Das wäre wünschenswert“, sagte Steube.

Von Karl Schönholtz

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