Sportpark-Konzept sieht Abriss und Neubau eines Trainings- und Leistungszentrums vor

Alles neu im Hessen-Stadion?

Bad Hersfeld. Mit einem Kostenaufwand von mehr als vier Millionen Euro soll das altehrwürdige Hessen-Stadion „An der Oberau“ zu einem barrierefreien Trainings- und Leistungszentrum für Fußball, Leichtathletik und andere Sportarten umgebaut werden.

So sieht es das aktuelle Konzeptpapier für den „Lullus Sportpark“ in der Fuldaaue von Bad Hersfeld vor, in dem eine ganze Reihe von Vorhaben mit einem Finanzvolumen von gut sechs Millionen Euro beschrieben sind. Die Sportpark-Idee ist ein Kind von Bürgermeister Thomas Fehling, der die Schützin Manuela Schmermund aus Niederaula für die ehrenamtliche Projektleitung gewinnen konnte (unsere Zeitung berichtete).

Öffentlich bekannt war bislang nur ein Grobkonzept für den Sportpark. Seit einigen Wochen geisterte jedoch das Gerücht vom Totalabriss und Neubau des Hessen-Stadions durch die Stadt – bislang ohne offizielle Bestätigung. Auch eine Anfrage unserer Zeitung beim Bürgermeister wurde mit den Worten beschieden, es sei nichts geplant.

Schmermunds 80-seitiges Konzeptpapier – das den Parlamentsfraktionen übersandt wurde und das der Redaktion jetzt vorliegt – zeigt jedoch, dass das Sportpark-Projekt mit dem Stadion-Neubau mehr ist als ein Hirngespinst. Lagepläne, Architekten-Zeichnungen, Visualisierungen und eine detaillierte Kostenaufstellung sind darin enthalten.

Neben dem Trainingszentrum beinhaltet der Sportpark an größeren baulichen Maßnahmen auch den Umbau der ehemaligen Abfüllanlage im Kurpark zu einer Indoor-Sporthalle sowie den Neubau einer Fußgängerbrücke über die Fulda parallel zur Bundesstraße 62.

Im Vorwort des Konzepts räumt Bürgermeister Fehling freilich ein, dass es auf die Fragen nach Finanzierung und Organisation „noch keine abschließenden Antworten“ gibt.  Kurz Gefragt, Kommentar

Von Karl Schönholtz

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