Beginn der Adventskranzsaison mit farbiger Vielfalt und großer Auswahl

Alle Jahre rund und bunt

Antje Lotz und Magarita Dück (von links) mit einem ihrer meist verkauften Adventskränze im „Blumen Bechstein“ in Bad Hersfeld. Auch Bürgermeister Thomas Fehling fand Gefallen an diesem Modell. Fotos: Buschky

Bad Hersfeld. Traditionell in rot und grün, oder lieber etwas ausgefallener: Die Adventszeit steht vor der Tür und anlässlich des 1. Advents am kommenden Sonntag begibt sich jedermann auf die Suche nach dem perfekten, festlichen Adventskranz. Egal ob blau, lila, pink, weiß oder in einem traditionellen Rot-Ton – Adventskränze gibt es in zahlreichen, raffinierten Variationen, damit für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Naturfarben sind beliebt

Angesagt in diesem Jahr sind Kränze mit Weihnachtsschmuck in Natur gehaltenen Farben, sowie in weiß, silber und cremefarben. Aber auch traditionell rot geschmückte Kränze dürfen nicht fehlen. „Wir haben jedes Jahr Adventskränze mit neuen Designs im Sortiment. Man muss mit dem Trend gehen“, verrät Anette Thiel, Mitarbeiterin des Blumenhauses Serfling in Bad Hersfeld.

Preislich sind die Adventskränze breit gefächert. Ab 15 Euro kann man einen der weihnachtlichen Kränze erwerben. Je nach Größe und Aufwand können sie auch bis zu 70 Euro kosten. Vor dem Beginn der Adventszeit organisieren einige Blumenhäuser eine Adventsausstellung, wobei alle weihnachtlichen Dekorationsartikel zur Schau gestellt, und Plätzchen und Punsch verteilt werden.

Lange Tradition

Der gebundene Tischschmuck aus Tannenzweigen mit vier großen Kerzen existiert seit dem 18. Jahrhundert. Der Erzählung nach baute der evangelisch-lutherische Theologe Johann Hinrich Wichern einen Holzkranz aus einem alten Wagenrad und setzte Kerzen darauf. So konnten die ungeduldigen Kinder anhand der Kerzen die Tage bis Weihnachten zählen.

In einigen Wohnzimmern gibt es keinen Adventskranz, dafür aber ein einfaches Weihnachtsgesteck. Für die kreativen Köpfe gibt es in den Blumenhäusern sogenannte „Rohlinge“ zu kaufen. So nennt man die naturbelassenen Adventskränze, die man selbst nach Belieben schmücken kann.

Viel zu tun

Der Verkauf von Adventskränzen startet meist nach Totensonntag, was für alle Blumenhändler und Floristen ein paar stressige Tage bedeutet. „In der Woche vor dem ersten Advent haben wir so viel zu tun, dass ich mir selbst noch keinen Adventskranz machen konnte“, erzählt Magarita Dück, Floristin bei Blumen Bechstein in Bad Hersfeld.

Von Manuela Buschky

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