Bundeswehr-Standort wird später geschlossen

Alheimer-Kaserne bleibt bis 2016

Rotenburg. Die Alheimer-Kaserne in Rotenburg an der Fulda soll im ersten Quartal 2016 leer sein und an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übergeben werden. Im Sommer 2015 soll mit dem Abzug der Soldaten begonnen werden.

So sieht es die Realisierungsplanung der Bundeswehrstandort-Schließungen vor, die gestern von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) vorgelegt wurde.

Bisher war man in der Rotenburger Kaserne von einer Schließung im Mai 2015 ausgegangen. Jetzt bleibt noch etwas mehr Zeit, um die künftige zivile Nutzung des Kasernengeländes vorzubereiten. Das sei sehr hilfreich, sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich (Friedewald). Jetzt bleibe genügend Vorlaufzeit, um zum Beispiel für eine bessere Verkehrsanbindung der Kaserne zu sorgen und ein Konzept für die künftige Nutzung zu entwickeln.

600 Arbeitsplätze betroffen

Rotenburg ist der einzige hessische Standort, der komplett geopfert wird. Mit der Alheimer-Kaserne gehen 600 Arbeitsplätze verloren, dort sind derzeit 550 Soldaten und 50 Zivilbeschäftigte stationiert (HZ berichtete).

Bis spätestens 2017 soll nach Willen des Verteidigungsministers die jüngste Bundeswehr-Reform umgesetzt sein. (ach) Zum Tage

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