Gesundheitskonferenz heute in Fulda

Akutbetten auf der Tagesordnung

Hersfeld-Rotenburg. Psychosomatische Akutbetten möchten alle drei Krankenhäuser im Kreis Hersfeld-Rotenburg an ihrem Haus etablieren: Zuerst hatte sich im Frühjahr das Herz- und Kreislaufzentrum (HKZ) beim Land Hessen um die Betten bemüht, nachdem ein Gutachten Bedarf festgestellt hatte. Das Klinikum Bad Hersfeld folgte mit einem Antrag, Ende September stellte dann auch das Kreiskrankenhaus Rotenburg (KKH) einen solchen. Bei der heutigen Gesundheitskonferenz in Fulda wird es auch um diese Betten gehen. Dort sind die Landkreise Fulda, Bad Hersfeld und der Vogelsbergkreis vertreten.

Der Kreis kann eine Empfehlung abgeben, wo er die Betten angesiedelt haben möchte. Die Konferenz empfiehlt ebenfalls nur, die Entscheidungen über die Betten werden dann im Hessischen Sozialministerium getroffen. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt unterstützt das Klinikum und das KKH als Häuser der Allgemeinversorgung.

Hersfeld-Rotenburg kommt nur auf 60 Prozent der durchschnittlichen Versorgung mit den genannten Akutbetten in Hessen. Angestrebt wird laut Krankenhausplan, dass interdisziplinären Belangen Rechnung getragen wird. Diese Kriterien erfüllen alle drei Häuser gleichermaßen. Auch Fachkliniken verfügen über psychosomatische Akutbetten, wie mehrere Häuser im Raum Kassel und Bad Wildungen zeigen. (ank) SEITE 2

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