Experten küren beste Wurst Nordhessens durch Testessen in Bad Hersfeld

Um die Ahle Worscht

Hersfeld-Rotenburg. Ob sie nun Wurst, Wurscht oder Worscht genannt wird – das spielte bei der „1. Nordhessischen Ahle Worscht-Meisterschaft“ keine Rolle. Hierbei zählte lediglich die Qualität. „Und die war durch die Bank herausragend“, so Heinz Müller, Obermeister der Fleischer-Innung Hersfeld-Rotenburg.

Heinz Müller und seine Obermeister-Kollegen Uwe Köhler, Dirk Nutschan, Fritz Kästel und Werner Haas hatten in der vergangenen Woche zur „1. Nordhessischen Ahle Worscht-Meisterschaft“ eingeladen. 300 Geschmackssorten wurden von 130 teilnehmenden Innungsbetrieben eingereicht.

Eine Jury aus Fachleuten und Prominenten nahm die Bewertung für die Gold- und Silber-Urkunden vor. Darunter waren auch die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, die Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk im Kreis Hersfeld-Rotenburg, Petra Schaub, der ehemalige Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg, Arno Schöter sowie Friedhelm Diegel, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Hersfeld-Rotenburg.

Viele Kriterien, wie Konsistenz, Aussehen und Geschmack, mussten beachtet werden. Die offizielle Verleihung der Urkunden in Gold und Silber fand im Rahmen des „Tag des Handwerks“, auf dem Kasseler Scheidemannplatz statt. „Wir haben uns im kleinen Rahmen nochmal getroffen, da nicht jeder die Zeit hatte, zur offiziellen Übergabe nach Kassel zu kommen.“, so Obermeister Heinz Müller. Insgesamt haben sich aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg elf Betriebe an der Meisterschaft beteiligt und auch alle Betriebe haben Urkunden für ihre eingereichten Wurstproben bekommen.

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