Martinskirche: Gospelchor Caßdorf begeisterte die Zuhörer, die fleißig spendeten

Afrikanisch zum Abschied

Farbenfroher Auftritt: Beim Konzert in der Martinskirche zog der Gospelchor Caßdorf die Zuhörer in seinen Bann. Foto:  Hettenhausen

Bad Hersfeld. Nicht „Stille Nacht, heilige Nacht“, sondern das traditionelle afrikanische Lied „Honolofatsa“ stimmte der Gospelchor Caßdorf am Ende seines Konzerts in der Martinskirche an. Zum vierten Advent waren 30 Sänger und Sängerinnen zusammen mit „Freunden“ – nämlich weiteren Musikern, aus dem Stadtteil von Homberg/Efze – gekommen, um „schon jetzt ein bisschen Weihnachten aufblitzen zu lassen“.

So formulierte die Leiterin des Chores, Pfarrerin Heike Schneider, die Intention ihres Auftrittes. Der Eintritt hierzu war frei, um Spenden wurde gebeten. Über deren hohe Summe freuten sich alle Beteiligten, denn der nach dem Konzert erhaltene Betrag zeugte von der restlosen Begeisterung des Publikums.

Es war der berühmte Funke, der sofort nach dem imposanten Einzug der Chormitglieder in die Kirche übersprang. Mal leise, mal laut sangen diese von Freude und Liebe. Mit Flöte, Cello und Piano sowie Harfe, Laute und Gitarre wurde eine Liederauswahl präsentiert, deren Reigen von „Winter Wonderland“ über „My promise“, „Jesus, what a wonderful child“ bis hin zu „Greensleeves“ reichte. „Freut euch, Gott ist nah“ hieß das Motto des vierten Advents, das die Besucher mit diesem schönen Konzert auch spürten.

Von Vera Hettenhausen

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