SPD Kathus fordert Eingreifen des Zweckverbands

Ärger über den Müllverkehr

Kathus. Der SPD-Ortsverein Kathus befasst sich in seiner jüngsten Sitzung mit den Belästigungen der Kathuser Bevölkerung durch den Fahrzeugverkehr zur Kreismülldeponie.

Eigentlich, so berichtete Ortsvereinsvorsitzender Dieter Herter, sei die Anfahrt zur Kreismülldeponie, die nur wenige hundert Meter von Kathus entfernt ist, über Friedlos geregelt. Der Weg von Kathus her wurde über eine Schranke gesperrt. Da jedoch die Schranke meist geöffnet sei, nutzten viele Anlieferer die Abkürzung über Kathus.

Dies führte zur Beschädigung der Zufahrtsstraßen, die für eine solche Belastung nicht ausgelegt seien, und zu einer Verärgerung der Anlieger.

In Kathus, so betonte Herter, seien sich alle politischen Kräfte einig, dass dieser Zustand nicht mehr tragbar sei. „Es kann nicht sein,“ so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende, „dass aufgrund einer Gebührenreduzierung für Selbstanlieferer die Belastung für die Anwohner im Stadtteil Kathus weiterhin erheblich steigt.“ In der jüngsten Vergangenheit seien insbesondere die Straßen im Ortskern von widerrechtlich durchfahrenden Fahrzeugen in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Kathuser erwarteten nun vom AZV, der die Deponie betreibe und für die Schließung der Schranke zuständig sei, ein Eingreifen.

Kommentare