Neues Fachmarktzentrum „Raumgalerie“ im Rechberggelände soll im März eröffnen

Absolut im Zeitplan

Nächste Woche kommt das Dach dran: Über den planmäßigen Baufortschritt beim neuen Fachmarktzentrum „Raumgalerie“ freuen sich Bauherr Martin Knauff (Mitte) sowie Architekt Frank Dorbritz (rechts) und sein Mitarbeiter Christian Langer. Foto: Schönholtz

bad hersfeld. „Weiße Weihnachten wünschen wir uns alle, doch ab Montag sollen es wieder fünf Grad plus sein.“ Frank Dorbitz, Architekt des neuen Fachmarktzentrums „Raumgalerie“ im Bad Hersfelder Rechberggelände, hat auch in der einwöchigen Feiertagspause auf der Baustelle den Kalender fest im Blick. Und Bauherr Martin Knauff ergänzt: „Wir wollen im März eröffnen.“

Spielt das Wetter mit, dann ist die Zielvorgabe keine Utopie. „Wir befinden uns absolut im Zeitplan,“ sagt Architekt Dorbritz, denn in der kommenden Woche soll mit der Dachabdichtung der knapp 3000 Quadratmeter großen Halle begonnen werden. Danach kann dann der Innenausbau loslegen.

Der wird die Halle in ein Einkaufszentrum mit Mall-Charakter verwandeln, denn die „Raumgalerie“ widmet sich allen Themen rund ums Wohnen.

Geschäft läuft weiter

Etwa 80 Prozent der Verkaufsfläche wird die Firma Sauer von Martin Knauff belegen, zum großen Teil mit Sortimenten, die bisher unter dem Namen „wohnen und sparen“ auf der Straßenseite gegenüber angeboten wurden.

Obwohl dort der Räumungsverkauf bereits beendet ist, laufen die Geschäfte – mit Ausnahme des Ladenverkaufs – auch in der Übergangszeit bis zur Eröffnung der „Raumgalerie“ weiter. Beratungs- und Handwerkerservice werden bis dahin telefonisch koordiniert. „Wir haben da gut zu tun,“ sagt Martin Knauff.

In die verbleibenden Flächen der „Raumgalerie“ und die Außenanlage werden sich vier thematisch passende Partner-Unternehmen teilen. Das sind die Relax-Gruppe aus Neuenstein, die sich auf hochwertige Küchen spezialisiert hat, die Firma Elektro Hess, das Bäderstudio Herrmann & Firges und das Gartenbauunternehmen Hartmut Renner, das bereits ein Gewächshaus errichtet hat.

Sämtliche Arbeiten, auch das ist Martin Knauff wichtig, wurden an lokale beziehungsweise regionale Unternehmen vergeben.

Architekt Dorbritz ist seinerseits stolz auf die Idee eines Nutzbaus, der sich mit reduzierter Optik in die gewachsene Parklandschaft einfügt und auch nicht mit der benachbarten Rechberg-Villa konkurriert. Auch im Innern ist die aus Metall-Isowandelementen gebaute Halle etwas Besonderes: Fischbauchträger aus Holzleimbindern erlauben es, mit einer vergleichsweise geringen Zahl von Betonstützen auszukommen.

Öffentlicher Park

Den die „Raumgalerie“ umgebenden Park versteht Martin Knauff als öffentliches Gelände, dem er „Aufenthaltsqualität“ verleihen möchte. Auch den von der Stadt ausbedungenen Verbindungsweg zwischen Hainstraße und Heinrich-von-Stephan-Straße wird er bauen und mitten durch sein Einkaufszentrum führen.

Was ihn der Neubau kosten wird, das will Martin Knauff nicht verraten. Er spricht jedoch von einer „bedeutenden Investition von mehreren Millionen Euro.“

Von Karl Schönholtz

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