Abo-Wind fürchtet die Gabriel-Reform

Bad Hersfeld. Sollte die Pläne von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) zur Reform des Gesetzes für Erneuerbare Energien (EEG) umgesetzt werden, könnte dies das Aus für die Windkraftanlagen am Bad Hersfelder Wehneberg bedeuten. Das befürchtet jedenfalls Jochen Ahn, Mitbegründer und Vorstand der ABO Wind AG aus Wiesbaden. „Wir kämpfen hier in Hessen mit den Windkraftstandorten ohnehin schon an der unteren Grenze der Wirtschaftlichkeit“, sagte er jetzt der Frankfurter Rundschau.

Wenn die Förderung des Windstroms wie beabsichtigt gesenkt werde, würden viele geplante Projekte nicht mehr umgesetzt, mahnte Ahn. Aktuell seien bereits Anlagen mit einer Leistung von rund 50 Megawatt betroffen. Als Beispiel nannte er ausdrücklich den geplanten Windpark mit seinen sechs genehmigten Anlagen in Bad Hersfeld. (kai)

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