(248): Die Stiftsruine

Sie ist die Keimzelle der späteren Stadt, die größte romanische Kirchenruine nördlich der Alpen, sie gibt den Festspielen ihre unvergleichliche Bühne und überhaupt ist sie das Wahrzeichen Bad Hersfelds: Die Stiftsruine. Ihre Geschichte füllt dicke Bücher, und die Zerstörung des Kirchenbaus hat etwas von den Dramen, die heute in ihr aufgeführt werden. Doch in der Gegenwart vermittelt ihr Gemäuer mit den gigantischen Bögen vor allem eins: Ehrfurcht. Wer die Ruine umrundet, durchmisst, von oben vom Turm betrachtet und dabei innehält, der kommt nicht umhin, ihre Größe zu bewundern. Kein Kirchlein, kein Schlösschen und keine Raubritterburg haben die Hersfelder als Wahrzeichen, sondern einen höchst imposanten Kirchenbau, der auch als Ruine nichts von seiner Faszination verloren hat. (ks) Foto: Bernd Möller

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