24,5 Millionen Eingliederungshilfe

Im Kreis Hersfeld-Rotenburg erhalten derzeit 1 096 Menschen mit Behinderungen Leistungen der sogenannten Eingliederungshilfe vom LWV. Das teilte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann mit. Sie werden in ihren Wohnungen, in Wohnheimen, in Werkstätten für behinderte Menschen und in Tagesstätten betreut.

Insgesamt werden in diesem Jahr voraussichtlich 24,5 Millionen Euro für diese Aufgaben in den Kreis Hersfeld-Rotenburg fließen, 2005 waren es 19,9 Millionen. Euro.

Darüber hinaus, so berichtete Brückmann, besuchen 48 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis eine Förderschule in Trägerschaft des LWV, 41 Jungen und Mädchen mit Sinnesbehinderungen werden an ihrer Regelschule unterstützt und 16 Kinder im Vorschulalter werden von Frühförderpädagogen und -pädagoginnen des LWV gefördert.

148 Menschen erhalten im Kreis Hersfeld-Rotenburg Unterstützung von der Hauptfürsorgestelle des LWV. Sie betreut Kriegsopfer und ihre Hinterbliebenen, Wehr- und Zivildienstgeschädigte, Impfgeschädigte und Opfer von Gewalttaten, die gesetzlich anerkannt sind. 2010 wendet der LWV dafür hessenweit 51,4 Millionen Euro auf.

Begleitung für Behinderte

Das Integrationsamt beim LWV berät Firmen, die Arbeitsplätze behinderungsgerecht umgestalten, und gibt finanzielle Hilfen. Es beauftragt Integrationsfachdienste, die schwerbehinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz begleiten und unterstützen. 2010 wird das Integrationsamt dafür hessenweit fast 60 Millionen Euro ausgeben, kündigte Brückmann an.

Auch diese Angebote kommen behinderten Menschen im Kreis Hersfeld-Rotenburg zugute. Finanziert werden sie über die Ausgleichsabgabe: Firmen, die weniger schwerbehinderte Menschen beschäftigen als gesetzlich vorgeschrieben, zahlen diese Abgabe. (red)

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