Neuer Kassenarztsitz für Bad Hersfeld, Kernspin (MRT) ab Sommer

Ab 2013 ambulantes Röntgen am Klinikum

Hersfeld-Rotenburg. Kassenpatienten mit Überweisung zum Röntgen oder zu einer Kernspintomografie (MRT) können künftig auch in Bad Hersfeld wieder untersucht werden. Ab dem 7. Januar können die Kassenpatienten im Klinikum Bad Hersfeld ambulant geröntgt werden, ab der Jahresmitte 2013 sollen dort auch wieder Kernspinuntersuchungen auf Überweisung möglich sein.

Seit über vier Jahren ist eine Überweisung zum Radiologen im Kreis Hersfeld-Rotenburg in der Regel mit einer Fahrt nach Rotenburg verbunden. Hier ist unter dem Dach des Kreiskrankenhauses (KKH) Rotenburg die einzige radiologische Praxis im gesamten Kreis mit den Ärzten Johannes Flicker, Christoph Reh und Stefan Szabo angesiedelt.

Ab 2013 kooperiert nun die Gemeinschaftspraxis mit dem Klinikum in Bad Hersfeld. Sie hatte sich schon seit 2008 darum bemüht, auch in Bad Hersfeld für die Patienten ein Angebot zu schaffen. Zunächst scheiterten Pläne, dies im Krankenhaus St. Elisabeth zu tun, das inzwischen geschlossen ist. Anschließend wollte die Gemeinschaftspraxis in dem Ärztehaus an der Frankfurter Straße ein Angebot schaffen. Das scheiterte aber bisher daran, dass die Kassenärztliche Vereinigung (KV) wohl eine Zweigniederlassung, aber keine zusätzlichen Patientenzahlen genehmigte. Mit einer Sonderbedarfszulassung der KV für Bad Hersfeld hat sich nun nach Angaben von Dr. Flicker und Martin Ködding, Geschäftsführer des Klinikums, eine neue Möglichkeit eröffnet.

Man wolle die vorhandenen Kapazitäten nutzen, erklärt Ködding weiter. Den neuen Kassenarztsitz hat Dr. Sabine Hoßfeld inne, nun die vierte Teilhaberin der Gemeinschaftspraxis. Diese wird ab Mitte 2013 das Kernspin des Klinikums nutzen, und der neue Chefarzt der Radiologie, Dr. Peter Schmidt, übernimmt das ambulante Röntgen ab Januar. SEITE 2/ZUM TAGE

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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