Förderkreis Museum veröffentlicht Buch

100. Todestag Konrad Dudens

Großes Werk: Konrad Duden, der Vater der Deutschen Rechtschreibung.

Bad Hersfeld. Der Todestag Konrad Dudens jährt sich am Montag, 1. August, zum 100. Mal. Dies soll Anlass sein, seines Lebens und Wirkens in der Stadt ebenso zu gedenken, wie seinem Rechtschreibwerk. Dieses benutzen seit Generationen Schulkinder, um die regelgerechte Rechtschreibung zu lernen.

Von 1876 bis 1905, also 29 Jahre lang, lebte Konrad Duden in Bad Hersfeld und war Direktor des Königlichen Gymnasiums, vielen unter „Alte Klosterschule“ bekannt. Heute ist dies Heimatstätte der Konrad-Duden-Schule. Der Förderkreis Museum Bad Hersfeld hat es sich zur Aufgabe für das Dudenjahr 2011 gemacht, an Konrad Dudens große Verdienste zu erinnern.

Unter der Leitung von Anke Goldberg wurde eine Gedenkschrift herausgegeben. Auf 116 Seiten bietet das Buch verschiedene Beiträge zu Leben und Werk Konrad Dudens, sowie Gedanken über sein Nachwirken.

Sprachwissenschaftler

Beteiligt haben sich unter anderem namenhafte Sprachwissenschaftler wie Prof. Dr. Dieter Nerius und Dr. Matthias Wermke. Autoren aus Wesel und Schleiz recherchierten an den ehemaligen Wohnorten und Wirkungsstätten Dudens. Susanne Hoffmann, Leiterin der Konrad-Duden-Schule, geht der Frage nach, wie die Schule zu ihrem Namen kam.

Der Förderkreis Museum Bad Hersfeld bereitet zur Zeit, unter Leitung von Berthold W. Schmidt eine Ausstellung vor, die sich neben Konrad Dudens Werk vor allem mit seinem Schaffen am Hersfelder Gymnasium und in der Hersfelder Gesellschaft beschäftigt. Die Ausstellung wird von Sonntag, 31. Juli, bis Sonntag, 2. Oktober, im Kapitelsaal des Stadtmuseums Bad Hersfeld zu sehen sein. (red)

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